Babynahrung – Was ist gut für mein Baby?

Damit es dem Kind in den ersten Lebensmonaten gut geht und es sich prächtig entwickeln kann, ist die richtige Ernährung des Säuglings entscheidend. Viele Eltern stellen sich die Frage, ob sie alles richtig machen. Wann ist beispielsweise der beste Zeitpunkt, seinem Kind neben der Mutter- beziehungsweise Flaschenmilch auch breiige Kost anzubieten? Was ist für das Baby am besten? Diese und ähnliche Fragen möchten wir im Folgenden gern beantworten. In diesem Abschnitt können Sie sich einen guten Überblick über das Thema Babynahrung verschaffen.

Babynahrung in Babynahrung - Was ist gut für mein Baby?

Babynahrung - Was ist gut für mein Baby?

In den ersten sechs Lebensmonaten des Kindes sollte man ausschließlich Babymilch oder am besten Muttermilch füttern. In der Muttermilch werden wichtige Vitamine, Hormone und Abwehrstoffe direkt an das Kind weitergegeben. Die Natur hat es eingerichtet, dass die Muttermilch alle Inhaltsstoffe in der perfekten Konzentration enthält, welche das Neugeborene in den ersten Monaten benötigt. Dabei ist auch die Ernährung der Mutter während der Stillzeit sehr entscheidend. Frauen sollten mindestens drei Liter Flüssigkeit am Tag zu sich nehmen, damit sich ausreichend Milch bilden kann.

Darüber hinaus sollte man sich abwechslungsreich und gesund ernähren. Fett enthaltender Seefisch sollte zum Beispiel einmal wöchentlich gegessen werden. Dieser enthält nämlich eine langkettige mehrfach ungesättigte Fettsäure, welche durch die Muttermilch an das Baby weitergegeben wird. Man sollte während des Stillens darauf verzichten, bewusst sein Gewicht zu reduzieren. Durch eine Gewichtsabnahme werden eingelagerte Schadstoffe im Körper frei gesetzt, welche über die Muttermilch ebenso an das Kind weitergeleitet werden. Wie in der Schwangerschaft auch sollte man auf Rauchen und den übermäßigen Alkoholkonsum verzichten.

Aber auch für Mütter, die nicht stillen können oder möchten, gibt es mittlerweile gute Ersatzprodukte, welche nah an die Muttermilch herankommen. Die führenden Hersteller der Produkte zur Säuglingsernährung sind stets darum bemüht, möglichst dicht an die Muttermilch heranzukommen. Man sollte sich also nicht unter Druck setzen, sofern es mit dem Stillen nicht klappt oder man Ersatzmilch hinzu füttern muss, weil nicht ausreichend Muttermilch vom Körper produziert wird.

Ab dem 6. Lebensmonat kann man damit beginnen breiige Kost neben der Milch zu füttern. Anfangs sollte man ausschließlich zur Gewöhnung auf Breis aus einer Zutat zurückgreifen. So ist Karotten- oder Kartoffelbrei sehr geeignet zur Umgewöhnung. Man kann breiige Babynahrung auch selbst kochen. Hier weiß man genau, welche Inhaltsstoffe darin enthalten sind und kann auf künstliche Zusätze verzichten. Hat sich das Baby an die neue Kost gewöhnt, kann man auch damit beginnen Obstbreis und breiige Kost aus zwei verschiedenen Zutaten zu füttern. Ab dem 7. Monat können in den Breis auch schon Vollkornflocken enthalten sein. Bereits 3 Monate später kann Ihr Baby bereits Naturjoghurt, Eier, milden Käse und Brot zu sich nehmen und ein wenig vom normalen Mittagessen abbekommen. Folgemilch kann ab dem 6. Monat, bei einigen Babys in Absprache mit dem Arzt bereits ab dem 4. Monat gefüttert werden.

Eine gesunde Ernährung des Babys ist für seine körperliche und geistige Entwicklung wichtig. Die Nahrungsmittel sollten natürlich ohne künstliche Zusatzstoffe sowie salz- und zuckerarm sein. Wer sich an diese Grundsätze hält und sich ausreichend über Babynahrung informiert, der hat viel für die Zukunft seines Kindes bereits in den ersten Lebensmonaten getan.

BABY – Gabi Schoenemann / pixelio.de